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    November 16

    Agrippa von Nettesheim

     
    CAZJTCUP
    Die zentrale und bedeutendste  Figur an der schnittstelle zwischen der alten magie
    und der neuen Naturwissenschaft war der aus Köln stammende
    Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim.(1486-1535).
    Agrippa war universal gebildet und führte ein abenteuerliches leben.,
    indem er nicht selten in den Ruf eines Teufelsbündlers kam.
    Dazu kam es, weil Agrippa erfolgreich die  Verteidigung in einem
    Hexenprozesses in Metz übernahm  und einen schwarzen Hund als Begleiter
    hatte,welcher im Volksglauben als verkörperung des teufels selbst galt.
     
    Eine ehrgeizige Synthese...........
    Für Agrippa war ein Magier ein Gelehrter besonderen Ranges
    zumal er durch seine Wissenschaft,den Bereich der Theologie
    (das Überirdische) und den der Naturwissenschaft(das irdische)
    umfasse und übersteige.
    Agrippa entwickelte insbesondere eine  anspruchsvolle Entsprechungs-
    lehre,die es erlaubte, durch die verwabdschaft der Ding edie ihren
    Erscheinungen nach zu erkennen ist, magische Heilmittel
    herzustellen. Aufbauend auf der griechischen Philosophie
    des Aristoteles (384-322 v.chr) ,der Astrologie des Griechen
    Ptolemäus(ca 100-160) ,der neuplatonischen Philosophie und
    den kabbalistischen Lehren des Mittelalters findet sich in seinem
    ehrgeizigen Werk der bedeutendste und einflussreichste versuch,
    die Übereinstimmungen magischer Operationen mit der bekannten
    Naturordnung und den religiösen Anschauungen seinerzeit aufzuzeigen.89
     
    Die drei Welten
    Das All umschließen nach Agrippa die drei hierarchich geordneten
    Welten der Elemente,,der Gestirne und der Engel (Geister).
    Das Medium ,durch welches den Stoff in Bewegung setzt,
    sei die Weltseele,die er auch die quintessenz (>> das fünfte
    existierende<<) nennt,weil sie nicht aus den vier Elementen,
    sondern aus einem fünften besteht,das ihnen  übergeordnet ist.
    Die weltseele steht für die alles belebende kraft.
    Da der mensch als  Mikrokosmos ein Spiegelbild des Makrokosmos ist,
    hat er anteil an allen drei Welten und kann in sie eindringen.
     
    Lehre der Entsprechungen04
    Die jeweils höhere Ebene wirkt auf die unteren bis auf  die
    elementare Welt ein.
    In der magischen Theorie Agrippas gilt die Lehre der entsprechungen:
    Wie das Höhere auf das Niedere einwirkt, gibt es auch die umgekehrte wirkung
    und alles, was auf derselben Stufe steht,beeinflußt  sich gegenseitig durch
    die Symphatie in der Wesensähnlichkeit.
    Auf diesen kosmischen Zusammenhängen berhen alle magischen Wirkungen.
    So konnte Agrippa erklären, das man die himmlischen kräfte,
    die Intelligenzen  und Dämonen herabziehen kann,
    indem man sie etwa die mit der bestimmten Sphäre in Entsprechung stehenden irdischen
    Dingen(Pflanzen,Steine,Gewürze,Metalle,Tiere) sammelt oder Siegel
    mit speziellen magischen Zeichen ( Sigillen) herstellt.

    Ursprünge der Magie

     
    Magie geht auf die Vorstellung zurück,
    das alles im Kosmos  von einer transzendenten Kraft
    durchdrungen ist.Magie und die Fähigkeit von Menschen,
    auf diese Einfluß zu nehmen.,sie zu lenken und zum guten oder
    schlechten zu gebrauchen.
    Während gemeinhin Magie und magische wirkungen als
    Aberglauben angesehen werden -
    ein Relikt aus einer primitiven Entwicklungsstufe des menschen -
    hat die moderne Parapsychologie nachgewiesen,
    das magische Effekte  zwar selten,
    aber unter bestimmten Voraussetzungen durchaus möglich sind.
    Um die verschiedenen magischen Techniken ranken sich
    unterschiedliche  abergläubige Systeme.
    Der glaube an nicht kausale, also magische effekte,
    mag aber durchaus auf eine Urerfahrung  der menschheit mit
    Phänomenen wie Telephatie,Hellsehen,Zukunftsschau und
    unerklärlichen Fernwirkungen zurückgehen.
     
    Fetische
    im magischen Denken von Naturvölkern können Zauberkräfte auch auf
    einen Gegenstand oder eine Tier oder Menschenfigur übertragen werden.
    Solche Übertragungen  können positiver oder auch
    negativer natur sein.Gegenstände die  in magischen
    Handlungen eine wichtige Rolle spielen,vermögen somit
    Sitz übernatürlicher Kräfte zu werden.
    mit diesen sogenannten Fetischen können magische Angriffe
    abgewehrt und Schadenszauber ausgeführt werden.
     
    Das Ritual
    das Ritual gilt als das wirksamste mittel,
    die magischen kräfte einsetzbar zu machen.
    Unter einem Ritual, wird ein ordnungsgemäßer richtiger
    und dadurch wahrer Brauch verstaden , um mit dem
    übernatürlichen in Kontakt zu treten.Es bildet sich aus
    einzelnen Gebräuchen,den Opferriten. oder reinigungs-
    zeremonien.
    Durch ein Ritual soll ein bestimmtes  ergebnis erziehlt werden.
    das in Zusammenhang mit der Jenseitigen welt steht.
    Gewöhnlicherweise wurde es geheim gehalten.Es galt als
    heilig und  wurde durch die Götter dem jeweiligen stamm
    vermittelt.In späteren Zeiten,wurde es oft schriftlich festgehalten.
    Sogenannte Ritualbücher entsatanden.
     
    Der Weise
    Der Begriff Magie geht auf den medischen Stamm der Magier
    oder Mager zurück,die im Altertum im Nordwesten des heutigen
    Iran beheimatet waren.
    Der Griechische Geschichtschreiber Herododt (490-ca 425 v.ch)
    berichtete unter den magiern gebe es viele Weise.,die sich besonders
    mit Traumdeutung und Astrologie beschäftigten.
    In diesem sinne verwendeten die Gelehrten seit dem mittelalter
    das Wort Magier im Sinne von Weiser.
    Man verstand darunter einen wissenden,der das Weltganze
    nicht nur Philosophisch sondern auch durch experimentelle
    Forschung zu verstehen trachtete.
    Das beherrschen und manipulieren der Bewußtseins und der
    Natur ist ein anliegen das Magier und Wissenschaftler teilten-