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    June 08

    ♪♫♪ Roswitha Waibel ♪♫♪

    11.12.07 | 03:55



    HEXEN !
    Hexen verzaubern Mensch und Tier.
    Hexen reiten auf dem Besen,
    treiben des Nachts ihr Zauberwesen.

    Hexen sind keine schlimme Gefahr!
    Hexen sind meist nur weise Frauen,
    man sagt, sie können die Zukunft schauen.
    Hexen sind freundlich, Hexen sind gut,
    Hexen sind keine Teufelsbrut,
    Hexen heilen, helfen, lindern,
    können Schmerzen rasch vermindern.

    Sie nutzen die Kräfte der Natur,
    der Kräuter aus Wald und Wiesenflur,
    sie wissen die Kraft des Mondes zu schätzen
    und sie für ihre Zwecke einzusetzen.
    Drum hab vor Hexen keine Angst.
    Falls du je zu einer gelangst,
    schau ihr bei der Arbeit zu,
    dann lernst auch Du noch viel dazu !

    Mondkuss

    Wenn du den Mond küßt
    bist du dann wach
    Hörst du mein Rufen
    vom Sternenzelt
    Wenn du dich umdrehst
    in deinem Schlaf
    Wirst du dann träumen
    von meiner Welt
    Wenn du dann aufstehst
    zum neuen Tag
    sind die Gedanken den meinen nah

    Ich bin die Fee, die die Wünsche dir erfüllt

    Ich bin die Nacht
    die die Angst in Schweigen hüllt
    Und ich hab´ nur einen Wunsch
    daß du mich nie mehr vergißt

    Wenn dich der Tag sieht
    hab keinen Angst
    Schenk mir dein Lachen
    Ich kenn´ es schon
    Wenn du bei mir bist
    kann es gescheh´n
    daß wir ganz langsam
    im Meer aufgeh´n
    Wenn wir dann losfahr´n
    zum nächsten Tag
    sind die Gedanken den meinen nah

    Ich bin die Fee, die die Wünsche dir erfüllt

    Ich bin die Nacht
    die die Angst in Schweigen hüllt
    Und ich hab´ nur einen Wunsch
    daß du mich nie mehr vergißt !

    Der Zauberlehrling
    Hat der alte Hexenmeister
    sich doch einmal wegbegeben!
    Und nun sollen seine Geister
    auch nach meinem Willen leben.
    Seine Wort und Werke
    merkt ich und den Brauch,
    und mit Geistesstärke
    tu ich Wunder auch.

    Walle! walle
    Manche Strecke,
    daß, zum Zwecke,
    Wasser fließe
    und mit reichem, vollem Schwalle
    zu dem Bade sich ergieße.

    Und nun komm, du alter Besen!
    Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
    bist schon lange Knecht gewesen:
    nun erfülle meinen Willen!
    Auf zwei Beinen stehe,
    oben sei ein Kopf,
    eile nun und gehe
    mit dem Wassertopf!


    Walle! walle
    manche Strecke,
    daß, zum Zwecke,
    Wasser fließe
    und mit reichem, vollem Schwalle
    zu dem Bade sich ergieße.

    Seht, er läuft zum Ufer nieder,
    Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
    und mit Blitzesschnelle wieder
    ist er hier mit raschem Gusse.
    Schon zum zweiten Male!
    Wie das Becken schwillt!
    Wie sich jede Schale
    voll mit Wasser füllt!


    Stehe! stehe!
    denn wir haben
    deiner Gaben
    vollgemessen! -
    Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
    Hab ich doch das Wort vergessen!

    Ach, das Wort, worauf am Ende
    er das wird, was er gewesen.
    Ach, er läuft und bringt behende!
    Wärst du doch der alte Besen!
    Immer neue Güsse
    bringt er schnell herein,
    Ach! und hundert Flüsse
    stürzen auf mich ein.


    Nein, nicht länger
    kann ichs lassen;
    will ihn fassen.
    Das ist Tücke!
    Ach! nun wird mir immer bänger!
    Welche Mine! welche Blicke!

    O du Ausgeburt der Hölle!
    Soll das ganze Haus ersaufen?
    Seh ich über jede Schwelle
    doch schon Wasserströme laufen.
    Ein verruchter Besen,
    der nicht hören will!
    Stock, der du gewesen,
    steh doch wieder still!


    Willst am Ende
    gar nicht lassen?
    Will dich fassen,
    will dich halten
    und das alte Holz behende
    mit dem scharfen Beile spalten.

    Seht da kommt er schleppend wieder!
    Wie ich mich nur auf dich werfe,
    gleich, o Kobold, liegst du nieder;
    krachend trifft die glatte Schärfe.
    Wahrlich, brav getroffen!
    Seht, er ist entzwei!
    Und nun kann ich hoffen,
    und ich atme frei!


    Wehe! wehe!
    Beide Teile
    stehn in Eile
    schon als Knechte
    völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

    Und sie laufen! Naß und nässer
    wirds im Saal und auf den Stufen.
    Welch entsetzliches Gewässer!
    Herr und Meister! hör mich rufen! -
    Ach, da kommt der Meister!
    Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister
    werd ich nun nicht los.


    "In die Ecke,
    Besen, Besen!
    Seids gewesen.
    Denn als Geister
    ruft euch nur zu diesem Zwecke,
    erst hervor der alte Meister."

    Das Herz einer Hexe

    Es zu finde...
    mit Wort und Tat zu binden...
    Das bedarf warer Magie...
    und ohne echte Liebe....
    schaffst Du dieses nie.

    Denn Rhythmus...
    das Pulsieren....
    magisches Vibrieren...
    es ist in unbekannten Welten...
    dort wo kosmische Gesetze gelten.

    Tausend Rätsel werden Dich verwirren...
    Wirst in glühenden Labyrinten
    Dich verirren...

    Doch hast Du Vertrauen und
    Gefühle gewonnen....
    Wirst sanft wie von Zauberhand
    von Ihrer Liebe umsponnen...

    Doch gib acht....
    Wenn Sie Falscheit entdeckt...
    wird in tiefschwarzer Nacht...
    sogleich das Urteil vollstreckt.
    Und der Verlogenheit ein Ende gemacht!

    Die Hexe

    Mein Schicksal das ich habe
    Es ist die magische Gabe
    Der Umgang fällt manchmal schwer
    Denn auch mein Leben ist oft leer
    Selbst Hexen neigen zum Zorn
    Sich zu beherrschen sticht wie ein Dorn
    Wut und Trauer machen sich breit
    Und der Zauberstab liegt bereit
    In so mancher schlimmen Nacht
    Wird darüber nachgedacht
    Zu verwandeln in Realität die Träume
    Die Hexe hat die Macht - es sind keine
    Schäume
    Ein Zauberspruch und Träume wären groß
    Sich zu zügeln ist der Hexe Los
    Niedrige Instinkte auszuschalten
    Nur so kann ich friedvoll walten
    Denn das oberste Gesetz was Hexen haben
    Tue was Du willst - ohne zu schaden

    Geboren in Cornwall - verlassen, allein,
    im Kampf gegen's Kreuz, gestorben
    allein,
    verschrien als Hexe, bekannt als Fee -
    Tochter der Göttin, Morgaine le Fay


    Versunken im Nebel liegt Avalon,
    Deine Heimat - vergessen schon ?
    Der Glaube so tief, so rein wie Schnee:
    Tochter der Göttin, Morgaine le Fay


    Geweiht der Göttin, Dein Leben für Sie,
    die Prüfung bestanden, gelernt die Magie:
    Mond auf der Stirn, Nebel am See,
    Tochter der Göttin, Morgaine le Fay


    Beltane, die Feuer - geboren den Sohn,
    verlassen die Heimat Avalon.
    Verloren den Bruder, die Liebe, den See,
    Tochter der Göttin, Morgaine le Fay


    Verraten, verkauft vom ganzen Land,
    die Macht der Göttin in Deiner Hand:
    Du kannst sie erretten, die Insignien vom See
    -
    Tochter der Göttin, Morgaine le Fay


    Geboren in Cornwall - verlassen, allein,
    im Kampf gegen's Kreuz gestorben
    allein.
    Verschrien als Hexe, bekannt als Fee -
    die Göttin bist Du , Morgaine le Fay
    November 16

    Agrippa von Nettesheim

     
    CAZJTCUP
    Die zentrale und bedeutendste  Figur an der schnittstelle zwischen der alten magie
    und der neuen Naturwissenschaft war der aus Köln stammende
    Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim.(1486-1535).
    Agrippa war universal gebildet und führte ein abenteuerliches leben.,
    indem er nicht selten in den Ruf eines Teufelsbündlers kam.
    Dazu kam es, weil Agrippa erfolgreich die  Verteidigung in einem
    Hexenprozesses in Metz übernahm  und einen schwarzen Hund als Begleiter
    hatte,welcher im Volksglauben als verkörperung des teufels selbst galt.
     
    Eine ehrgeizige Synthese...........
    Für Agrippa war ein Magier ein Gelehrter besonderen Ranges
    zumal er durch seine Wissenschaft,den Bereich der Theologie
    (das Überirdische) und den der Naturwissenschaft(das irdische)
    umfasse und übersteige.
    Agrippa entwickelte insbesondere eine  anspruchsvolle Entsprechungs-
    lehre,die es erlaubte, durch die verwabdschaft der Ding edie ihren
    Erscheinungen nach zu erkennen ist, magische Heilmittel
    herzustellen. Aufbauend auf der griechischen Philosophie
    des Aristoteles (384-322 v.chr) ,der Astrologie des Griechen
    Ptolemäus(ca 100-160) ,der neuplatonischen Philosophie und
    den kabbalistischen Lehren des Mittelalters findet sich in seinem
    ehrgeizigen Werk der bedeutendste und einflussreichste versuch,
    die Übereinstimmungen magischer Operationen mit der bekannten
    Naturordnung und den religiösen Anschauungen seinerzeit aufzuzeigen.89
     
    Die drei Welten
    Das All umschließen nach Agrippa die drei hierarchich geordneten
    Welten der Elemente,,der Gestirne und der Engel (Geister).
    Das Medium ,durch welches den Stoff in Bewegung setzt,
    sei die Weltseele,die er auch die quintessenz (>> das fünfte
    existierende<<) nennt,weil sie nicht aus den vier Elementen,
    sondern aus einem fünften besteht,das ihnen  übergeordnet ist.
    Die weltseele steht für die alles belebende kraft.
    Da der mensch als  Mikrokosmos ein Spiegelbild des Makrokosmos ist,
    hat er anteil an allen drei Welten und kann in sie eindringen.
     
    Lehre der Entsprechungen04
    Die jeweils höhere Ebene wirkt auf die unteren bis auf  die
    elementare Welt ein.
    In der magischen Theorie Agrippas gilt die Lehre der entsprechungen:
    Wie das Höhere auf das Niedere einwirkt, gibt es auch die umgekehrte wirkung
    und alles, was auf derselben Stufe steht,beeinflußt  sich gegenseitig durch
    die Symphatie in der Wesensähnlichkeit.
    Auf diesen kosmischen Zusammenhängen berhen alle magischen Wirkungen.
    So konnte Agrippa erklären, das man die himmlischen kräfte,
    die Intelligenzen  und Dämonen herabziehen kann,
    indem man sie etwa die mit der bestimmten Sphäre in Entsprechung stehenden irdischen
    Dingen(Pflanzen,Steine,Gewürze,Metalle,Tiere) sammelt oder Siegel
    mit speziellen magischen Zeichen ( Sigillen) herstellt.

    Ursprünge der Magie

     
    Magie geht auf die Vorstellung zurück,
    das alles im Kosmos  von einer transzendenten Kraft
    durchdrungen ist.Magie und die Fähigkeit von Menschen,
    auf diese Einfluß zu nehmen.,sie zu lenken und zum guten oder
    schlechten zu gebrauchen.
    Während gemeinhin Magie und magische wirkungen als
    Aberglauben angesehen werden -
    ein Relikt aus einer primitiven Entwicklungsstufe des menschen -
    hat die moderne Parapsychologie nachgewiesen,
    das magische Effekte  zwar selten,
    aber unter bestimmten Voraussetzungen durchaus möglich sind.
    Um die verschiedenen magischen Techniken ranken sich
    unterschiedliche  abergläubige Systeme.
    Der glaube an nicht kausale, also magische effekte,
    mag aber durchaus auf eine Urerfahrung  der menschheit mit
    Phänomenen wie Telephatie,Hellsehen,Zukunftsschau und
    unerklärlichen Fernwirkungen zurückgehen.
     
    Fetische
    im magischen Denken von Naturvölkern können Zauberkräfte auch auf
    einen Gegenstand oder eine Tier oder Menschenfigur übertragen werden.
    Solche Übertragungen  können positiver oder auch
    negativer natur sein.Gegenstände die  in magischen
    Handlungen eine wichtige Rolle spielen,vermögen somit
    Sitz übernatürlicher Kräfte zu werden.
    mit diesen sogenannten Fetischen können magische Angriffe
    abgewehrt und Schadenszauber ausgeführt werden.
     
    Das Ritual
    das Ritual gilt als das wirksamste mittel,
    die magischen kräfte einsetzbar zu machen.
    Unter einem Ritual, wird ein ordnungsgemäßer richtiger
    und dadurch wahrer Brauch verstaden , um mit dem
    übernatürlichen in Kontakt zu treten.Es bildet sich aus
    einzelnen Gebräuchen,den Opferriten. oder reinigungs-
    zeremonien.
    Durch ein Ritual soll ein bestimmtes  ergebnis erziehlt werden.
    das in Zusammenhang mit der Jenseitigen welt steht.
    Gewöhnlicherweise wurde es geheim gehalten.Es galt als
    heilig und  wurde durch die Götter dem jeweiligen stamm
    vermittelt.In späteren Zeiten,wurde es oft schriftlich festgehalten.
    Sogenannte Ritualbücher entsatanden.
     
    Der Weise
    Der Begriff Magie geht auf den medischen Stamm der Magier
    oder Mager zurück,die im Altertum im Nordwesten des heutigen
    Iran beheimatet waren.
    Der Griechische Geschichtschreiber Herododt (490-ca 425 v.ch)
    berichtete unter den magiern gebe es viele Weise.,die sich besonders
    mit Traumdeutung und Astrologie beschäftigten.
    In diesem sinne verwendeten die Gelehrten seit dem mittelalter
    das Wort Magier im Sinne von Weiser.
    Man verstand darunter einen wissenden,der das Weltganze
    nicht nur Philosophisch sondern auch durch experimentelle
    Forschung zu verstehen trachtete.
    Das beherrschen und manipulieren der Bewußtseins und der
    Natur ist ein anliegen das Magier und Wissenschaftler teilten-